Liebe Leserin und lieber Leser, jetzt wird’s kurz und schmerzlos: Ich höre auf! Mit dem Bloggen. Vorerst.

Warum? Es ist einfach: Ich habe keine Lust mehr. Nach über zwei Jahren Bloggen mit einer großen Portion Herzblut, kreativen Ideen und sprudelnden Texten ist die Quelle ist versiegt, das Feuer aus. Ich habe das Gefühl, euch Lesern auf finfint. keinen Mehrwert mehr geben zu können. Alle Kuchen sind gebacken, alle Fotos gezeigt. Ich möchte euch keinen Blog bieten, der sich nicht mit Schmackes liest, der Altes aufwärmt, der an Qualität verliert. Und auch keinen, der über Monate brach liegt.

Ich möchte gern D A N K E sagen! Vor allem habe ich den Austausch mit euch gemocht, liebe Leser. Ihr, von denen ich nicht wusste, wie zur Hölle ihr meinen kleinen Blog gefunden habt, die ihr aber so zahlreich hier kommentiert, leise mitgelesen, mir Mails geschrieben, Skandinavienfotos geteilt und Kuchen nachgebacken habt. Die vielen Reaktionen zu Scandinavia in a Snapshot … – ich bin heute noch ganz baff. Ihr seid absolute spitze! Danke für die tolle Zeit!

Und ihr liebe Fellow-Blogger, was haben wir zusammen gelacht, diskutiert, gemeinsam gegessen und fotografiert! Die Bekanntschaften mit euch möchte ich nicht missen, und wir werden uns – privat und beruflich – weiter über den Weg laufen. Ich verlasse diesen Blog mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, da ich nun mehr Zeit habe, eure Blogs zu verfolgen und dort zu kommentieren. Beides ist vorher der Zeit zum Opfer gefallen. Die Entwicklung der Blogosphäre verfolge ich mit Spannung weiter. Holly und Sandra haben kürzlich interessante Artikel zu zwei topaktuellen Themen veröffentlicht, die die Blogwelt denke ich noch länger prägen werden. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Meine Seite bleibt, stöbert gern durch’s Archiv. Und früher oder später sehen wir uns online wieder.

Zu guter Letzt, und bevor das Rezept für den Kracher-Schokokuchen kommt, hier noch meine Lesetipps für euch: Schwedenfans finden ihr Glück bei Lussekatt und Verliebt in Schweden, zwei meiner absoluten Lieblingsblogs, Liebhaber der Easypeasy-Küche bei der weltliebsten Küchenchaotin Mia. Und psst, ein Geheimtipp: Wortkonfetti. Ist unheimlich gut gemacht und yay, ich mag die leichte Brise, die Sandra aus dem Norden in mein rheinisches Wohnzimmer schickt. Und wenn ihr die besten Kuchen sucht, kommt ihr an Jeanny nicht vorbei. Der Online-Besuch bei ihr gehört zu meinem festen Sonntagswohlfühlritual.

Macht’s gut ihr Lieben, tausend Dank für Alles, bis irgendwann an anderer Stelle, Gruß und Kuss

Barbara

IMG_4100

Knaller Schokokuchen aus Schweden in gleich drei Versionen

So finfint., weil dieser {kladdkaka} obercremig ist

In Anlehnung an ein Rezept von Arla.

Grundzutaten:

150 g Butter
150 g Zartbitterschokolade
3 Eiweiß, 2 Eigelb
270 g Zucker
120 g Mehl

Extrazutaten Version 2: Schokokuchen mit Cheesecake-Swirl
200 g Frischkäse
1 Eigelb

Extrazutaten Version 3: Beeriger Schokokuchen

frische Beeren oder TK-Beeren nach Lust und Laune, z.B. Him-, Blau- oder Erdbeeren

So geht’s:

1. Den Ofen auf 175° C vorheizen.
2. Die Butter in einem Kessel schmelzen lassen. Die Schokolade in Stücke brechen, zur Butter geben und ebenfalls schmelzen lassen.
3. Zucker und Eiweiß verquirlen, anschließend das Eigelb, die Schoko-Butter-Mischung und das Mehl hinzufügen.
4. In eine gefettete Form geben und ca. 30 Minuten backen. Die Stäbchenprobe erübrigt sich, denn der Kuchen bleibt “kladdig”, also klebrig.

Version 2: Schokokuchen mit Cheesecake-Swirl

Frischkäse und Eigelb verquirlen und auf den Schokoteig geben. Mit einer Gabel ein Muster durch den Teig ziehen.

Version 3: Beeriger Schokokuchen

Beeren evtl. auftauen und auf den Schokoteig geben. Auf den Fotos seht ihr übrigens einen Kuche, der sowohl den Frischkäse als auch Blaubeeren enthält. Beides zusammen fand ich dann jedoch etwas zu viel.

Lasst es euch schmecken!

IMG_4104